Zugelassen als Medizinprodukt
Für die innerliche Anwendung.
Zugelassen als Medizinprodukt
Für die innerliche Anwendung.
Zur Bindung von Cholesterin, Fetten und Schadstoffen aus der Nahrung
Zur Unterstützung der Darmsanierung, Entgiftung und Entschlackung
Zur Linderung von Magen-Darm-Beschwerden
verbunden mit Blähungen, Magendruck und Völlegefühl
Hinweis: Stärkere Durchfälle mit Blut- und Schleimauflagerungen und Bauchkrämpfen sowie Durchfälle, die länger als 3 Tage anhalten, haben in der Regel ernstzunehmende Ursachen und sollten von einem Arzt behandelt werden.
Was ist Luvos-Heilerde?
Luvos-Heilerde ist ein reines Naturprodukt ohne chemische oder sonstige Zusätze. Mineralogisch gesehen ist Luvos-Heilerde naturreiner Löß, ein Gestein, das durch Zerstörung anderer Gesteine entstanden ist und anschließend abgelagert wurde.
Der natürlich vorkommende Löß ist bereits ein sehr feines Pulver, das durch den Verarbeitungsprozeß noch feiner vermahlen und gesiebt wird. So entstehen Teilchen, die einen Durchmesser von einem tausendstel Millimeter aufweisen. Die spezifische Oberfläche (Oberfläche bezogen auf eine Gewichtseinheit) wird somit vergrößert. Je größer die Oberfläche, desto ausgeprägter ist die Fähigkeit der Heilerde, Substanzen zu binden.
Woraus besteht Luvos-Heilerde?
Luvos-Heilerde ist ein Naturprodukt ohne Zusätze bei dem die Zusammensetzung und die Farbe geringfügig variieren können. Sie setzt sich mineralogisch in etwa wie folgt zusammen:
Silikat 42 %
Kalkspat 19 %
Dreischichttonminerale 16 %
Feldspat 16 %
Dolomit 4 %
Sonstige 3 %
Die nachfolgende Untersuchung wurde mittels Röntgenfluoreszenzanalyse nach DIN 51001 im Jahr 2006 durchgeführt.
Die zehn häufigsten Elemente der Erdkruste sind auch die Hauptbestandteile von Luvos-Heilerde und dort in etwa mit folgenden Anteilen enthalten:
Element
Konzentration
Sauerstoff
41,8 %
Silizium
28,2 %
Kalzium
8,5 %
Aluminium
4,5 %
Eisen
1,6 %
Kalium
1,4 %
Magnesium
0,9 %
Natrium
0,8 %
Titan
0,3 %
Phosphor
0,1 %
Die Differenz zu 100 % ergibt sich aus sonstigen enthaltenen Spurenelementen wie z. B. Kupfer, Mangan, Nickel, Selen, Zink etc. und einem analytisch bedingten Glühverlust (Kristallwasser, Kohlendioxid) von etwa 12 %.
Die Elemente sind in den Mineralien gebunden, können jedoch teilweise durch die Magensäure herausgelöst werden. Dies trifft insbesondere auf Kalzium, Kalium und Magnesium zu, während z. B. Aluminium in sogenannten Alumosilikaten schwerlöslich gebunden ist. Bei der Herstellung der Luvos-Heilerde werden keinerlei Stoffe zugegeben, sie ist somit ein reines Naturprodukt.
Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung:
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Adolf Justs Luvos-Heilerde mikrofein nicht anders verordnet hat. Menge und Zeitpunkt der einzunehmenden Heilerde hängen von der Art der Beschwerden bzw. vom Therapieziel ab.
Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Adolf Justs Luvos-Heilerde mikrofein sonst nicht richtig wirken kann!
Wieviel und wie oft sollten Sie Luvos-Heilerde-Kapseln einnehmen?
Zur Bindung von Cholesterin,Fetten und Schadstoffen aus der Nahrung nimmt man 3 Kapseln zu den Mahlzeiten ein. Zur Unterstützung der Darmsanierung, Entgiftung und Entschlackung, bei Magen-Darm- Beschwerden nimmt man zweimal täglich 3 Kapsen ein, bei stärkeren Beschwerden die gleiche Menge ein drittes Mal.
Wie lange sollten Sie Luvos-Heilerde einnehmen?
Adolf Justs Luvos-Heilerde mikrofein soll für die Dauer der Beschwerden bzw. entsprechend dem Therapieziel eingenommen werden. Beachten Sie bitte die dem Produkt beiliegenden Hinweise unter Vorsichtsmaßnahmen.
Was müssen Sie beachten, wenn Sie zuwenig Luvos-Heilerde eingenommen oder eine Einnahme vergessen haben?
Wenn Sie weniger als die empfohlene Dosis einnehmen, kann die Wirkung herabgesetzt sein oder ganz ausbleiben. Es ist aber andererseits nicht sinnvoll, eine ausgelassene Einnahme etwa durch die doppelte Menge der Einzeldosis auszugleichen.
Wann dürfen Sie Luvos-Heilerde nicht einnehmen?
Adolf Justs Luvos-Heilerde mikrofein darf nicht angewendet werden, wenn Sie bereits auf Lösszubereitungen empfindlich reagiert haben. Bei schweren Störungen der Nierenfunktion dürfen Sie Adolf Justs Luvos-Heilerde mikrofein nicht einnehmen.
Was müssen Sie in der Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
Da keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen, sollte Adolf Justs Luvos-Heilerde mikrofein in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.
Was ist bei Kindern und älteren Menschen zu beachten?
Zur Anwendung von Luvos-Heilerde mikrofein liegen bei Kindern keine ausreichenden Untersuchungen vor. Es soll deshalb bei Kindern bis zum vollendeten 12. Lebensjahr nicht angewendet werden. Nicht anwenden bei akutem Durchfall mit hohem Fieber oder Blutbeimengungen. Für ältere Menschen besteht keine Anwendungsbeschränkung.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise:
Bei anhaltenden Magen-Darm-Beschwerden sollte zum Ausschluss schwerwiegender Erkrankungen ein Arzt aufgesucht werden.
Bitte beachten Sie, dass Medizinprodukte für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden sollen!
Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von Luvos-Heilerde?
Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von Adolf Justs Luvos-Heilerde mikrofein nicht. Wegen des ausgeprägten Vermögens, andere Stoffe zu binden, soll Adolf Justs Luvos-Heilerde mikrofein im zeitlichen Abstand von einer bis zwei Stunden vor oder nach der Einnahme anderer Arzneimittel eingenommen werden.
Welche Nebenwirkungen sind bekannt?
Es sind keine Nebenwirkungen von Adolf Justs Luvos-Heilerde mikrofein bekannt. Sollten dennoch Nebenwirkungen auftreten, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
Wie schmeckt Luvos-Heilerde?
Die Heilerde schmeckt leicht erdig. Dies wird von vielen Anwendern als angenehm empfunden, zeigt es doch, dass wir es mit einem reinen Naturprodukt ohne jede chemische oder sonstige Zusätze zu tun haben. Auf Süßungsmittel oder andere Geschmacksstoffe wird daher bei der Herstellung bewusst verzichtet. Alternativ kann auf Luvos-Heilerde Kapseln zurückgegriffen werden.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.