Im TAU ist das Getreidekorn zur vitalen Aufbruchstimmung aktiviert, ohne bereits die eigene Vitalität im Keimen verbraucht zu haben.
Ihre Schleim- stoffe gelten von alters her als magen- und darmberuhigend.
Tau aus Gerste schmeckt angenehm malzig.
Wie wird TAU hergestellt?
Im TAU und Grieß wird das Getreidekorn
auf besondere Weise aktiviert. Das
unversehrte, volle Korn wird, je nach Getreideart
noch im schützenden Spelz, in
Wasser bis zum Beginn des Keimens aktiviert.
Durch Darren des aktivierten Kornes
bei gleichmäßiger Wärme in eigens für diesen
Zweck entwickelten Drehöfen wird die
Verwandlung der Samensubstanzen auf
schonende Weise fortgeführt. Durch feuchte
Wärme entwickelt sich beim Darren das
besondere Klima, das die Lebenskräfte des
Keims anregt ohne sie dabei zu verbrauchen.
Nach dem Darren kann auch der
Spelz ohne Beschädigung entfernt werden.
Anschließend wird das immer noch ganze
Korn in einer Spezialmüllerei wertsichernd
gemahlen und von Hand verpackt.
Das dadurch entstehende Grundnahrungsmittel
weist eine besondere Qualität auf.
Resultat ist eine optimale biologische Verfügbarkeit
für den Stoffwechsel!
Zubereitung von TAU-Produkten:
Als Getränk 15 g TAU, als Brei 30g TAU
in 200 ml Wasser, Ziegenmilch oder Reismilch
einrühren und 2 Minuten leicht
köcheln. Bei Buchweizen ca. die doppelte
Menge Tau verwenden.
Eventuell mit Pflanzenöl (Arganöl!) und
ein wenig Ahorn-Sirup verfeinern.
Aktueller, ernährungspolitischer
Hintergrund
Warum wir TAU-Produkte nicht für
Kleinkinder empfehlen dürfen, die im
Wirtschaftsgebiet der EU aufwachsen:
Alle Erdmann-Hauser-Tauprodukte wurden
bis zum 30.6.1999 als gesunde Säuglingsund
Kleinkindnahrung für Flasche und Brei
verkauft. Seit dem 1.7.1999 ist dies im
Wirtschaftsgebiet der EU nicht mehr möglich.
Durch eine sogenannte EU-Beikostrichtlinie
werden die Hersteller von Säuglings-
und Kleinkindnahrung quasi
gezwungen, ihren Produkten bestimmte
schematische Vitamine zuzusetzen.
Praktisch bedeutet dies, das der vollwertigen
Tau-Getreidenahrung industriell hergestellte
Vitaminsubstanzen zugesetzt werden
müßten. Dies entspricht nicht der
ErdmannHauser-Philosophie (und auch
nicht unserer). Gut das Sie noch selbst
entscheiden dürfen, wie Sie Ihr Kind
ernähren.